Sina & Jameson

Wo die Liebe hinfällt

Als ich damals die Mail bekommen habe, in dem es um ein Brautpaar aus Kanada ging, das in Österreich heiraten wollte, war ich vom ersten Moment an sehr gespannt. Es war irgendwie alles anders als sonst. Mein übliches persönliches Kennenlerngespräch fand über Skype statt. Während Sina mit ihrem Frühstückskaffee vor der Kamera saß und Jameson in die Arbeit startete, war es bei mir bereits später Nachmittag. Allein das war schon aufregend. Noch dazu kam, dass ich auch recht nervös war, weil ich meine Englischkenntnisse nach langer Zeit wieder einmal auspacken musste. Auf Anhieb haben wir uns gut verstanden und ich habe mich total über die Zusage gefreut!

Die Locationbesichtigung, die normalerweise einige Wochen oder Monate vor dem großen Tag eingeplant ist, konnte demnach auch erst kurz vorher stattfinden. Obwohl ich Sina und Jameson also auch erst ein paar Tage vor der Hochzeit persönlich kennenglernt habe, hatte ich das Gefühl, dass es super werden würde. Besonders lässig war die Location in Graz auf der Burgruine Gösting, wo wir am Hochzeitstag mit dem First Look gestartet haben. Die beiden waren so süß, als sie einander zum ersten Mal sahen, vor allem, weil Jameson so extrem begeistert von Sinas Erscheinung war. 🙂

Natürlich war ich sehr gespannt, welche Geschichte hinter dieser Vermählung stecken würde. Die Eltern von Sina waren vor einiger Zeit von Österreich nach Kanada ausgewandert, kamen allerdings auch wieder zurück. Sina, die ihren Jameson bereits in ihrer Schulzeit in Kanada kennengelernt hatte, blieb dann schließlich der Liebe wegen dort. Da schlug mein Romantikerherz gleich doppelt so schnell. Trotz dieser Entfernung war alles wunderbar und vor allem extrem liebevoll geplant und durchdacht. Auch der Regen, der uns den ganzen Tag über begleitete, schien perfekt ins Konzept zu passen, fast schon als ob es geplant gewesen wäre.

Imposant war vor allem die freie Trauung in der Burgkapelle. Ich glaube, man kann auf den Bildern sehr gut die Stimmung nachvollziehen, die in diesen Momenten herrschte. Die überaus rührende, aber gleichzeitig so wunderbar lockere Trauung, die Jamesons Schwester durchführte, wird mir lange in Erinnerung bleiben.

Ich handhabe es mit den Paarfotos sehr gerne so, dass wir dafür keine fixe Uhrzeit einplanen, sondern, dass wir das Paarshooting einfach am Tag zwischendurch verteilen, wenn es gerade passt. So ist das Brautpaar nie zu lange weg und kann den Tag noch mehr genießen. Gerade wegen des Regens und des sehr bedeckten Himmels, strahlen die Bilder eine ganz eigene Stimmung aus und sind sehr besonders.

Ich finde, den nächsten Tagespunkt sollten alle Brautpaare übernehmen, denn nach der Trauung gab es eine „Cocktailstunde“. Das hatte Stil! Die Stimmung war herrlich entspannt und ungezwungen und die Location im Golfclub Thalersee bei Graz einfach nur ein Traum! Durch die Liebe zum Detail der beiden bekam der Ort auch noch eine ganz persönliche Note.

Als die Party losging, ließ ich den Tag nochmals Revue passieren. Es war einfach so toll wie das Brautpaar die Momente genossen hat. Das sollte doch immer so sein, denn nicht einmal der Regen hat sie aus der Ruhe gebracht.  Es war eine Hochzeit, die ich als sehr besonders empfand und so schnell nicht vergessen werde. Die überaus rührenden Reden und natürlich das großartige Feuerwerk, als es dunkel war, haben den Tag so perfekt abgerundet! Von Beginn an war es für mich eine außergewöhnliche und etwas andere Begleitung. Ich denke sehr gerne an diesen wunderbaren Tag und an die beiden Lieben zurück!

 

 

 



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